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Wie alles begann: Vor 20 Jahren, habe ich den ersten Schwielenwels in mein Herz geschlossen. Er war ca. 15 cm lang und lebte im Aquarium des elterlichen Wohnzimmers.
Fünf Jahre später, durfte ich mein erstes Aquarium mein eigen nennen. Ich kann mich noch gut an die reinmach-Tage erinnern. Wenn das kleine 80-Liter Becken eine Grundreinigung erfuhr, wanderten die Fische in eine 10-Liter-Schüssel. Da waren neben drei Schwielenwelsen noch einfache Guppys, Schwertträger und Sumatrabarben, eben ein gemischtes Jugendaquarium.

Und schon hier habe ich meine ersten Erfahrungen gesammelt. Schwielenwelse sind nicht stressresistent. Wenn es Ihnen zu viel wird, verschwinden sie. Ja, sie springen, hier eben aus der Schüssel, treffen genau das kleine Luftloch, und wandern dann. Meterweit, trotz Teppich. Heute setze ich sie entweder in ein zweites Becken, oder belasse sie im inzwischen fünfmal so großen Aquarium. Aber sie haben noch immer ihre Eigenarten über die ich unter diesem Menüpunkt berichte.

Wiederum ist der gemalte Schwielenwels ein sehr neugieriger Zeitgenosse und behindert eher die sauber machende Hand. Genau dann, wenn feinere Reinigungs- und Pflegearbeiten an den Pflanzen vorgenommen werden. Doch wehe, wenn diese Hand ein ruckartige Bewegung macht, so sind sie in einer Zehntel Sekunde auf und davon, gefolgt von der entsprechenden Wasserbewegung.